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Facelifting

Als Facelift oder Facelifting (med. Rhytidektomie) bezeichnet man die operative Straffung von Gesicht, Hals und / oder Stirn. Der Patienten kann dabei zwischen verschiedenen Methoden der Straffung auswählen. Je nach Hautpflege, Lebensstil und genetischen Faktoren kann das Ergebnis etwa sechs Jahre halten.

 

Ein Facelifting ist für alle geeignet, deren Hautstruktur deutlich an Spannkraft und Festigkeit verloren hat.

 

In der Regel bieten sich zunächst minimalinvasive Möglichkeiten der Faltenbehandlung, allerdings können diese ab einem gewissen Grad der Erschlaffung der Hautstruktur nicht mehr das gewünschten Ergebnis erzielen. In solchen Fällen empfehle ich meinen Patienten eine operative Gesichtsstraffung. Es kann abgesunkene Augenbrauen und erschlaffte Wangen- und Halspartien straffen und erzielt damit ein deutlich verjüngtes Hautbild. Wichtig ist, dass sich der Patient im Klaren darüber ist, dass kein Facelift alle Fältchen restlos beseitigt.

 

Ziel ist, ein jüngeres, frischeres Hautbild bei gleichzeitigem Erhalten der natürlichen, charakteristischen Gesichtszüge. Sinnvoll sind Facelifts, wenn man sich danach fühlt, wenn man mit seinem Aussehen nicht zufrieden ist. Wenn zum Beispiel die Wangen hängen, die Nasolabialfalten tiefer werden und man insgesamt mit der alternden Erscheinung seines Gesichts hadert. Das kann schon mit Mitte vierzig sein, dass man sich sagt: Wehret den Anfängen. Ich möchte nicht so ausschauen, wie meine Mutter mit sechzig, ich will davor etwas tun. Das kann aber auch mit sechzig sein, dass man sagt: Bislang ist alles gut gegangen und jetzt fängt es an. Insgesamt sind Facelifts aber immer dann sinnvoll, wenn konservative Massnahmen nicht mehr greifen.

 

Der Eingriff selbst dauert, je nach Umfang, zwei bis fünf Stunden, und wird entweder in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt. Die Schnittführung verläuft meist hinter den Ohren und / oder entlang des Haaransatzes. Nach aktuellen medizinischen Standards liegt das Augenmerk des behandelnden Chirurgen nicht ausschliesslich auf der Straffung der oberen Hautschicht, sondern vor allem auf den tieferliegenden Strukturen, die aus Muskulatur, Bindegewebe und Fett bestehen.

 

Dieses sogenannte SMAS wird gelöst und kann nun in verschiedene Richtungen gespannt und somit gestrafft werden. Im Anschluss folgt die Glättung der darüberliegenden Hautschicht. Nachdem der durch die Straffung entstandene Hautüberschuss entfernt wurde, werden die Hautränder abschliessend möglichst spannungsfrei vernäht. Wichtig: Der Umfang des Eingriffs entscheidet letztlich darüber, wie invasiv die Operation ist.

 

Nach dem Eingriff sollte der Patient mind. eine Nacht stationär oder zumindest unter ärztlicher Aufsicht verbringen. Starke Schmerzen sollten nicht auftreten. Die erste Nachkontrolle findet i. d. R. am Tag nach der Operation statt, weitere Termine werden mit dem Operateur besprochen. In den ersten Tagen nach dem Facelift kommt es zu Schwellungen und Blutergüssen, sodass die Gesellschaftsfähigkeit erst nach etwa zwei Wochen wieder voll hergestellt ist, zu diesem Zeitpunkt werden auch die Fäden gezogen.

 

Eine Erholungsphase von ca. zwei Wochen sollte also eingeplant werden. In den ersten Wochen nach dem Eingriff sollten Patienten auf sportliche Aktivitäten, Saunabesuche und direkte Sonneneinstrahlung verzichten. Damit Narben verheilen können, sollte der Patient in den folgenden Monaten auf einen hohen Lichtschutz im Gesichtsbereich achten und ggf. die Narbennachsorge mit dem Arzt besprechen.