Neinvazíve

Botulinumtoxin

Botulinumtoxin

Eine Glättung von Falten und ein jüngeres Aussehen kann man auch ohne chirurgischen Eingriff und ohne Narben, durch Anwendung von Botox/Dysport (Botulinum Toxin Typ A), erzielen. Anwenden kann man Botox®/Dysport® bei den Stirnfalten, Falten an der Nasenwurzel, Falten an den äußeren Augenwinkeln und bei Halsfalten.

 

Worin besteht die Faltenbehandlung durch Botulinum Toxin®
Das Botulinumtoxin, auch Wurstgift genannt, wird von dem Bakterium Clostridium botulinum produziert. Botox® gehört zu den wirksamsten Giften und ist die Ursache der Erkrankung, die Botulismus genannt wird.
Zuerst wurde Botox® in der Augenheilkunde (zum ersten Mal 1984 bei der Behandlung von Strabismus) und in der Neurologie eingesetzt, erst später wurden seine Wirkungen bei der Glättung mimischer Falten und zur Heilung übermäßigen Schwitzens entdeckt. Die in der ästhetischen Medizin verwendete Menge des Toxins ist jedoch 1000mal kleiner, als die toxische Dosis. Es wird Botulinumtoxin Typ A verwendet. Die Wirkung des Wirksstoffes besteht in der Blockierung der Signalübertragung von den Nervenenden auf den Muskel. Der Muskel wird so gleichsam denerviert und in seiner Aktivität eingeschränkt. Dadurch kommt es zur Faltenglättung.

 

Sind Sie ein geeigneter Kandidat für die Faltenbehandlung durch Botulinumtoxin?

Die Kontraindikation bei der Anwendung von Botulinumtoxin sind Schwangerschaft und Stillzeit. Die Mütter haben in dieser schönen Zeit bestimmt andere Sorgen als eine Faltenbehandlung. Bei Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Myasthenia gravis), Allergien gegen einige Bestandteile des Präparats sowie bei Störungen der Blutgerinnung darf Botox nicht angewendet werden. Die Injektionen werden auch nicht bei der Entzündung des zu behandelnden Bereiches angewandt. Der Arzt sollte wissen, welche Medikamente der Patient nimmt. Die Einnahme bestimmter Antibiotika oder Medikamente gegen Herzarrythmie gelten als Kontraindikation für die Behandlung. Das ideale Alter für diese Behandlung ist zwischen 18 und 65 Jahren.

Ablauf der Faltenbehandlung durch Botulinumtoxin
Es handelt sich um eine ambulante Behandlung, die ca. 30 Minuten dauert. Die Botox® Behandlung erfolgt ohne Betäubung (ausnahmsweise kann die behandelte Stelle mit Eis leicht unterkühlt werden). Die Lösung wird mit einer sehr feinen Nadel /sog. Insulin-Nadel/ unter die Haut in den zu behandelnden Bereich gespritzt.

Gibt es Einschränkungen nach der Botox® Behandlung?
Nach der Botox® Behandlung sollte sich die Patientin 4 Stunden lang nicht hinlegen, damit das Botulinumtoxin nicht in den Augenbereich einläuft und das somit das Absenken der Oberlieder verursacht. Ungefähr eine Woche sollte die Patientin auf Kosmetik, Solarium, Massagen u.ä. verzichten. Sie sollte auch mindestens für 12 Stunden auf Reiben und Kratzen der Stelle verzichten. Es wird empfohlen, mindestens eine Woche vor dem Eingriff keinen Alkohol zu trinken. Aspirin oder andere entzündungshemmende Medikamente müssen mindestens eine Woche vor dem Eingriff ausgesetzt werden, damit es nicht zur Bildung von unerwünschten Blutergüssen vorkommt.

Kann es passieren, dass das Präparat unwirksam ist?
Ja, ausnahmsweise kann es passieren. Es gibt mehrere Ursachen dafür. Die Falten können ihre Ursache in verschiedenen anderen Mechanismen haben und nicht alle Ursachen kann man mithilfe von Botox behandeln. Auch eine niedrige Menge von Toxin oder eine schlechte Technik der Anwendung verschlechtert das Ergebnis dieses Eingriffes. Bei diesen Patientinnen können Antikörper vorhanden sein, die in der Vergangenheit durch einen sehr häufigen Einsatz von Botulinumtoxin gebildet wurden. Dann kann ein anderer Botulinumtoxintyp helfen.

Wie lange hält das Ergebnis an?
Das Ergebnis des Eingriffes ist schon nach 3 bis 6 Tagen sichtbar. Die Haut ist deutlich entspannter und die Falten sind weniger tief. Nach 14 Tagen ist das Ergebnis optimal. Die Wirkung hält nach der ersten Botox® Faltenbehandlung ca. 3 Monate, nach der zweiten ungefähr ein halbes Jahr und nach der dritten ungefähr 9-12 Monate. Je länger das Präparat eingesetzt wird, umso länger hält das Ergebnis an. Dennoch sind wir nicht in der Lage, ein Ergebnis zu gewährleisten, das länger als ein Jahr anhält. Der Patient kommt also einmal im Jahr oder er lernt, bestimmte Muskeln nicht zu verwenden, und dadurch verlängert sich der Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen. Häufiger als 2mal im Jahr sollte die Botox Behandlung im gleichen Bereich (mit Ausnahme des ersten Jahres) nicht erfolgen. Ist die mimische Falte zu tief und sind die Kollagenfasern hier bereits zerstört, ist keine Glättung zu erwarten, sondern nur eine Reduktion der Falten. Hier kann das Botulinumtoxin mit einem geeigneten Füllmaterial, z.B. mit Kollagen oder Hyaluronsäure kombiniert werden.

Die häufigsten Bereiche der Anwendung im Gesicht
Die Beseitigung von waagerechten Stirnfalten ist ein häufiger Wunsch der Patienten, die fast immer zu einem befriedigenden Ergebnis führt. Für diese Falten ist der Stirnmuskel (Musculus frontalis) verantwortlich, dessen Funktion es ist, sich mit der Stirnhaut und mit den Augenbrauen nach oben zu bewegen. Bei der Applikation von Botulinumtoxin ist es wichtig zu beachten, dass es nicht zur vollständigen Lähmung des Muskels kommt. Das könnte das Absinken der Augenbrauen oder eine starke Veränderung der Mimik verursachen. Deshalb werden mehrere Injektionen mit kleineren Mengen des Toxins benutzt. So kommt es nur zu einer gezielten Schwächung des Muskels.
Ein weiterer oft gefragter Bereich ist die sogenannte Glabellafalte, die erscheint, wenn man ein zorniges Gesicht macht. Diese Falte befindet sich zwischen den Augenbrauen, direkt über die Nase. Sie wird von mehreren Muskeln verursacht, in die die Injektion eingespritzt wird. Der Patient muss bei dem Eingriff ein finsteres Gesicht machen, um genau die Stelle zu bestimmen, wohin das Toxin gespritzt werden muss.
Die dritthäufigste Anwendung ist die Verbesserung von Falten im Augenwinkel. Zu den Ursachen der Entstehung dieser Falten gehören vor allem das Alter und die Wirkung der Sonnenstrahlen. Der Muskel, der in diesem Bereich arbeitet, wird auf Lateinisch Musculus orbicularis oculi genannt, also Augenringmuskel. Sein seitlicher Anteil ist auch das Ziel des Eingriffes. Falls Sie ein Absinken des Oberlides oder ein Schielen der Augen bemerken, wurden anscheinend zu viele Injektionen oder eine zu große Dosis des Toxins verwendet. Das seitliche Absinken der Augenbrauen wird durch einen verminderten Muskeltonus verursacht. Der Muskeltonus sinkt mit dem Alter und deshalb können die Muskeln das Gewebe nicht halten. Auch hier kann die Anwendung von Botox helfen.
Im Bereich der Lippen wird Botox® im Bereich der oberen Lippe und beim Absinken der Mundwinkel verwendet. Die Behandlung der Falten an den Oberlippen mit Botox erfordert einen erfahrenen Arzt, weil dieser Ort sehr empfindlich auf eventuelle Lähmung reagiert. Für die Verbesserung dieses Bereiches werden vor allem Kollagen und ähnliche Materialien verwendet. Auf der anderen Seite eignet sich Botox für die Beseitigung von Kinnfalten oder für die Korrektur von einigen kleinen Asymetrien im Gesicht.

Komplikationen
Nach dem Eingriff treten manchmal Kopfschmerzen auf, die meistens 2 Tage dauern. Bei einem sehr kleinen Prozentsatz der Patienten kann es zu einem Absinken der Augenlider kommen, das nach ca. drei Wochen wieder verschwindet. Seltene Komplikationen sind Symptome wie bei einer Grippe, Hautrötungen, Einblutungen an den Injektionsstellen, Übelkeit, Augentics, Schielen der Augen oder ein verschlechtertes Sehvermögen, sowie eine Muskelschwäche.

Lipofilling

Lipofilling

Was ist Lipofilling (Fettinjektion)?
Bei diesem Verfahren wird ein autologer Fettpropf, autologe Fetttransplantation oder Mikrofett-Injektion benutzt. Es heisst, dass Fett aus der Hüft- oder Bauchbereich oder aus anderen Körperbereichen des Klienten abgesaugt (Fettentnahme ) und in die Gesichtsmuskeln gespritzt wird ( Fett Transplantation ) .
Fett wird zur Auffüllung von Hohlwangen oder Nasolabialenfalten und zur Korrektur der Hautfalten oder Minimalisierung der Anzahl von Stirnfalten verwendet. Injizierbarer Fett ermöglicht Ihnen auch Ihre Lippen zu vergrößern. Sie werden jung und schön.

Faltenbehandlung

Faltenbehandlung

Es gibt viele verschiedene Methoden, störende Falten im Gesichtsbereich zu behandeln. Diese Methoden haben alle ihre Vor - und Nachteile. Wenn Sie sich für eine Faltenbehandlung interessieren, kann Ihnen dieses Blatt einige Fragen beantworten. Was, wann und für wen welche Methode die richtige ist, ist ganz individuell und mit Ihrem Arzt abzuklären.

Kollagen

…ist ein natürlicher Bestandteil des tierischen und menschlichen Bindegewebes. Kollagen ist als Inhaltsstoff in vielen Kosmetika enthalten. Es wird aus Rinderhaut gewonnen und steril in Form einer Spritze angeboten. Es eignet sich ausgezeichnet als Falten-Auffüller. Leider wird es, bei manchen Menschen schneller, bei anderen langsamer vom Körper wieder abgebaut. Es gibt auch Menschen, bei welchen infolge einer Kollagen–Injektionen, eine Allergie hervorgerufen wird.

Hyaluronsäure

…ist ebenfalls ein natürlicher Bestandteil unserer Haut und in vielen Kosmetika zu finden. Es bindet Wasser und lässt sich mittels Injektionen in die Haut einbringen. Da sie nicht aus tierischem Material gewonnen wird, besteht kein Risiko einer allergischen Reaktion. Hyaluronsäure wird ebenfalls individuell vom Körper abgebaut. Wird Hyaluronsäure in Kombination mit Zuckerkristallen (Dextran) angeboten, verläuft der Abbau langsamer.

Implantate…

Für Implantate gibt es verschiedene Füllstoffe, welche ebenfalls subkutan (unter die Haut) oder intrakutan (in die Haut) injiziert werden können, sowie Flüssigkeiten und Gele mit kleinsten Einschlüssen, welche zu einer erwünschten Reaktion des Bindegewebes und so zu einer Volumenvermehrung führen, sowie Fäden und Streifen welche eingezogen werden können. Die Reaktion des Gewebes lässt sich aber nicht steuern und kann unerwünschte Folgen zeigen. Fäden lassen sich meist entfernen, kleinste Einschlüsse nur mit einem chirurgischen Eingriff.

Botulinumtoxin (BOTOX)

Mit diesem Nervengift lässt sich die Aktivität der Gesichtsmuskulatur auf ein Minimum reduzieren. Dies führt bei mimischen Falten zu einer Glättung der Haut. Lesen Sie dazu auch das BOTOX – Informationsblatt.

Peeling

Die Haut lässt sich auch glätten indem man die Epidermis (oberste Hautschicht) abträgt. Dies kann chemisch (mit deutlich stärkeren Mitteln als bei der Kosmetikerin), mechanisch (abschleifen) oder mit dem CO2 - Laser durchgeführt werden. Diese Behandlungen sind manchmal zeitaufwändig. Bei Peelings, deren Wirkung bis in die tiefern Hautschichten reicht, ist eine Sedation (Dämmerschlaf) oder eine Vollnarkose nötig. Gelegentlich braucht die Haut eine Vor- und/oder Nachbehandlung. Nach der Laserbehandlung ist die Haut auch einige Zeit gerötet und das Gesicht eventuell leicht angeschwollen.

Laser - Rejuvenation

Mit dieser neueren Methode wird das Bindegewebe unter der Haut angeregt. Sie führt dazu, dass mehr Kollagen gebildet wird und die Haut dadurch straffer und voller wird. Diese Methode ist weniger effektiv als das Peeling, es sind dafür aber weniger Nebenwirkungen bekannt und die Heilungszeit ist auch deutlich kürzer.

Facelifting

Bei starker Erschlaffung der Haut reichen die oben beschriebenen Methoden in der Regel nicht aus, um ein befriedigendes Resultat zu erreichen. Tiefe Falten zwischen Mund und Nase oder Falten am Hals lassen sich nur mit einer Straffung der Haut und des darunter liegenden Bindegewebes erreichen. Dieser Eingriff erfolgt in Sedation (im Dämmerschlaf) oder in Vollnarkose hier in der Praxis. Diese Behandlung lässt sich auch mit den oben beschriebenen Verfahren kombinieren.

Fadenlifting

Fadenlifting

Fadenlifting

Das Fadenlifting ist eine minimalinvasive Methode der Hautstraffung, die vor allem im Gesichtsbereich zum Einsatz kommt. Durch das Einbringen von selbstauflösenden Fäden unter die Haut werden die erschlafften Gesichtszüge angehoben. Die Fäden verfügen über winzige Widerhaken, die ein Verrutschen verhindern. Der behandelnde Arzt plant den Verlauf der Fäden präzise, um in jedem individuellen Fall genau das gewünschte Lifting-Ergebnis zu erzielen.

Die Behandlung erfordert keinen operativen Eingriff und ist somit nahezu narbenfrei. Auch die Erholungszeit ist deutlich kürzer als bei einem operativen Facelift. Die biokompatiblen Fäden werden mit der Zeit vollständig abgebaut. Zugleich regt das verwendete Material den Körper zur Neubildung von Kollagen an. Dadurch entsteht ein natürliches Stützgerüst, das den straffenden Effekt für 1 bis 3 Jahre erhält.

Je nach Einsatzgebiet stehen verschiedene Arten von Fäden zur Verfügung. Sie können sich in Fadenstärke und Ausführung unterscheiden. Zunächst gibt es glatte Fäden, gedrehte oder gedoppelte Fäden. Genauso lässt sich mit Fäden arbeiten, welche mit kleinen Widerhäkchen versehen sind. So steht für jedes individuelle Behandlungsziel eine bestimmte Art von Faden zur Verfügung – je nachdem, ob der Faden durch Anheben des Gewebes einen Straffungseffekt erzielen soll oder vorrangig dazu dient, einen Verjüngungseffekt durch Kollagenneubildung zu bewirken

Vorteile des Fadenliftings:

  • Minimalinvasives Verfahren - es ist keine Operation unter Vollnarkose notwendig
  • Es entstehen keine sichtbaren Narben.
  • Man sieht bereits kurz nach der Behandlung ein Ergebnis (Haut ist sofort gestrafft)
  • Durch das verwendete Fadenmaterial wird die Produktion von Kollagen angeregt und die Haut nachhaltig verjüngt.
  • Die Haltbarkeit des Ergebnisses ist länger als bei minimalinvasiven Faltenunterspritzungen.
  • Die Ausfallzeit nach der Behandlung ist sehr kurz - anders als bei einem operativen Facelifting

 Nachteile des Fadenliftings:

  • Bei zu weit fortgeschrittener Hautalterung bzw. Erschlaffung der Haut und bei zu hoher Hautdicke kann das Fadenlfiting kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern
  • Fäden, die zu oberflächlich gesetzt wurden, können mehrere Tage sichtbar sein

Einige Tage nach dem Eingriff sollten keine zu ausgeprägten mimischen Gesichtbewegungen erfolgen - dies schränkt im Alltag möglicherweise ein.
Das Fadenlifting ist grundsätzlich für jeden Patienten jüngeren und mittleren Alters geeignet. Die heute verwendeten Fäden sind biokompatibel und werden in der Regel gut vertragen. Auch für Personen fortgeschrittenen Alters ist das Fadenlifting eine sinnvolle Alternative zum operativen Facelifting. Die Behandlung erfolgt ohne Vollnarkose und den damit verbundenen Risiken.

Im Gegensatz zum klassischen Lifting werden beim Fadenlifting allerdings keine überschüssigen Hautpartien entfernt. Wenn die Haut bereits so stark erschlafft ist, dass sich ein ausgeprägter Hautüberschuss gebildet hat, ist in der Regel ein chirurgischer Eingriff erforderlich.

Daneben sollten - wie bei vielen Eingriffen auch - bestimmte Krankheiten nicht vorliegen. Autoimmunerkrankungen, Hämophilie oder entzündliche Hauterkrankungen etwa gelten als Kontraindikationen für ein Fadenlifting. Auch sollte zumindest ein eingehendes Gespräch mit dem Arzt stattfinden, wenn eine Neigung zu hypertrophen Narbenbildung oder Keloiden besteht - das Ergebnis könnte ansonsten unbefriedigend ausfallen.

Auch eine Schwangerschaft und die anschließende Stillzeit gelten als Ausschlusskriterium für das Fadenlifting. Zudem sind Allergien gegen die verwendeten Materialien der Fäden vorher abzuklären. Auch Akne oder Herpes im Behandlungsbereich können gegen ein Fadenlifting sprechen.

PRP - Vampire Lifting

PRP - Vampire Lifting

PRP

bedeutet "Plättchen-reiches Plasma" (engl: Platelet-Rich Plasma). Bei PRP handelt es sich um das konzentrierte, angereichertes Blutplasma des Patienten. PRP gegen Haarausfall enthält eine besonders hohe Menge an Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Proteinen. Unter ästhetischen Gesichtspunkten ist der regenerierende Effekt auf die Haut, das sogenannte Vampir-Lifting, von Bedeutung und selbst Probleme mit Haarausfall können mit der PRP-Therapie gelindert werden.

Die regenerierenden Eigenschaften körpereigener Blutinjektionen finden auch in der ästhetischen Medizin Anwendung und sollen sich positiv auf das Hautbild auswirken. Im sogenannten Vampir-Lifting kommt Eigenblut zur Behandlung leichter Falten um Augen und Mund sowie auf dem Dekolleté und am Hals zum Einsatz.Ein ausgeprägter Straffungseffekt, wie beim operativen Facelifting kann von dieser Methode nicht erwartet werden. Allerdings wirkt der Teint nach der Behandlung frischer und geglättet.

Auch Verletzungen der Haut sollen durch die Wachstumsfaktoren, die die Neubildung von Kollagen und Blutgefäßen anregen, schneller zur Abheilung gelangen. Sogar leichte Narben können durch Eigenblutinjektionen weniger auffällig erscheinen.Sind jedoch deutliche Narben aufgrund von Akne, Unfällen oder Operationen vorhanden, eignet sich die PRP-Methode nur als unterstützende Maßnahme in Kombination mit einer Laser-Behandlung oder einem Micro-Needling.

Ganz ähnlich funktioniert die Eigenbluttherapie bei beginnendem Haarausfall. In mehreren Sitzungen wird dem Patienten sein aufbereitetes Blut in die Kopfhaut injiziert und sorgt für eine bessere Versorgung der Haarwurzel. Lichte Stellen fallen weniger auf, und unter Umständen lässt sich der genetisch bedingte oder durch Krankheit verursachte Haarausfall aufhalten.Auch in einer Kombination mit einer Haartransplantation bei fortgeschrittenem Haarausfall kann die PRP-Therapie gut eingesetzt werden.Die Injektion des Blutes erfolgt dabei immer mit einem speziellen Aufsatz mit mehreren feinen Nadeln, die das Blut gleichmäßig in die Haut einbringen. Erfolge stellen sich nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen ein.

Filler - Hyaluronsäure

Filler - Hyaluronsäre

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers und übernimmt dort vielfältige Aufgaben. Der Wirkstoff kommt in vielen Gewebearten vor und ist hauptsächlich in Augen, Haut, Gelenken und Muskeln vorhanden. Hyaluronsäure ist ein „Alleskönner” - sie sorgt für geschmeidige Gelenke, verleiht unseren Augen Feuchtigkeit und ist für den Flüssigkeitsaustausch zwischen den Zellen zuständig. Daneben wirkt Hyaluronsäure als Entzündungshemmer und fördert die Wundheilung.

Nicht zuletzt verleiht Hyaluronsäure der Haut Volumen und Elastizität und gibt ihr jugendliche Spannkraft. Das ist auf eine ganz besondere Eigenschaft des natürlichen Fillers zurückzuführen: seine außerordentliche Fähigkeit, Wasser im Gewebe zu binden. Genau diese Eigenschaft macht den Wirkstoff für die Ästhetische Medizin und Kosmetikhersteller so interessant. Chemisch gesehen besteht Hyaluronsäure aus einer Kette von Polysacchariden - also Zuckerverbindungen - die in der Lage sind, das Vielfache ihres eigenen Gewichts an Feuchtigkeit zu speichern.

Der Therapieansatz für eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure macht sich seine feuchtigkeitsspeichernde Wirkung zunutze. Die minimalinvasive Faltenbehandlung ist eine effektive Verjüngungskur für Haut und Gewebe – sie sorgt für neue Fülle und jugendliche Frische. Nicht umsonst ist Hyaluronsäure Bestandteil vieler Antifaltencremes. Kosmetische Präparate bewirken tatsächlich kurzfristig eine leichte Auffrischung und Glättung der Haut - allerdings nur für wenige Stunden. Antifaltencremes erzielen bei Weitem nicht den Effekt, der mit einer Faltenunterspritzung zu erreichen ist. Eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure verspricht einen deutlichen und lang anhaltenden Verjüngungseffekt.
Hyaluronsäure wirkt bei der Faltenbekämpfung auf zweifache Weise. Zunächst werden Falten durch das Volumen der Hyaluronsäure aufgefüllt. Vertiefungen werden durch Injizieren des gelartigen Füllstoffes nach oben gedrückt und erscheinen dadurch glatter. Dieser Effekt macht sich direkt nach der Behandlung bemerkbar. Eine weitere Wirkung entfaltet der Filler durch seine biologische Funktion Wasser zu binden. Das injizierte Hyaluron sorgt dafür, dass nach und nach mehr Feuchtigkeit im Gewebe gebunden wird. Das führt zu einem allmählichen Volumenaufbau, der sich in strafferer, glatterer Haut zeigt. Der Wirkstoff stimuliert das Gewebewachstum und fördert die Bildung von Kollagen.

Hyaluronsäure ist in der Faltenbehandlung überaus vielseitig einsetzbar. Sie ist sowohl bei kleinen oberflächlichen Knitterfältchen als auch bei tiefen Falten wie Nasolabialfalten effektiv. Ebenso kommt Hyaluronsäure bei Fältchen um Mund und Lippen zum Einsatz, ist aber auch bei der Glättung horizontaler Stirnfalten und der Verjüngung des Handrückens erfolgreich.

Weniger geeignet für eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure sind dagegen aktive Falten – also Mimikfalten, die durch direkte Muskelkontraktion entstehen. Ein Beispiel hierfür sind senkrechte Zornesfalten und Lachfalten. Zur Beseitigung dieser Falten ist eine Behandlung mit Botox wesentlich effektiver. In vielen Fällen kann auch eine Kombination mit Hyaluronfillern und Botulinumtoxin sinnvoll und zielführend sein.

Hyaluronsäure eignet sich auch zum Volumenaufbau im Gesicht. So können zum Beispiel eingefallene Wangen oder tiefe Augenringe aufgepolstert werden. 

HIFU

HIFU - High intensity focused ultrasound

Was ist HIFU?

HIFU ist eine hochwirksame nicht-invasive Lifting-Methode für das Gesicht bei der im Gegensatz zu anderen Lifting-Methoden, nicht das Gewebe hochgezogen, sondern in sich geschrumpft wird. HIFU ist auch eine echte nahezu schmerzfreie Alternative für jüngere Kunden zum operativen „Facelift“ – und dies ohne Ausfallzeit. Das Schöne an der HIFU-Behandlung: sie nutzt die körpereigenen Regenerationskräfte, um sanft und schrittweise die Haut und die Stützwirkung des darunterliegenden Gewebes wieder aufzubauen – und dies anhaltend in einer Einzelbehandlung. HIFU ist die Abkürzung für: Highly Focused Intensity Ultrasound.

Wie funktioniert HIFU?

Moderne HIFU-Systeme haben verschiedene Applikatoren, die für unterschiedliche Behandlungstiefen (1.5 - 4.5mm) und mit Hochfrequenz-Ultraschall zwischen 2 bis 7 MHz eingesetzt werden. Diese Applikatoren schiessen 12-25 Schüsse in einer sogenannten Linie. TopSysteme haben auch Einzelschuss-Applikatoren für das sichere und genaue Arbeiten im Stirnbereich. Die Applikatoren sind Verbrauchsmaterial welche ca. 10‘000-20‘000 Linien pro Applikator beinhalten.  Ein einzelner Schuss hat ein Durchmesser von bis 1mm. Diese einzelnen Schüsse verkochen das getroffene Gewebe mit +65°C bis 95°C, was zu einer Gewebeschrumpfung führt. Der anschliessende natürliche Heilungsprozess verursacht kleinste Narben Konstrukte welche wie kleine „vertikale Nägel“ das Gewebe stabilisieren. Ähnlich wie wenn ein Steak in die heisse Pfanne gelegt wird, zieht sich das Gewebe zusammen und wird kleiner. Diese Schrumpfung wird auf der Hautoberfläche als Straffung und Lifting sichtbar. Negative Spätfolgen durch diese Gewebenarben sind nicht bekannt.

Funktioniert HIFU auch am Körper?

Viele Systeme aus der ersten Generation bieten Körperhandstücke mit Tiefen von 6-13mm an, jedoch fehlen verlässliche Resultate und es gibt keine wissenschaftlichen Studien zu Körperbehandlungen.  Mit den technisch modernsten Handstücken bietet Vmax nun die Möglichkeit solche Köperbehandlungen erfolgreich durchzuführen.  

Indikationen für die HIFU-Behandlung

  • Lifting und Hautstraffung von Augenbrauen
  • Lifting und Hautstraffung der Wangenbereiche
  • Lifting und Hautstraffung der Kieferlinie und Hals
  • Hautstraffung am Körper  Kontraindikationen gegen die HIFU-Behandlung
  • UV-geschädigte und dünne Haut (ungenügendes Unterhaut-Fettgewebe) 
  • Aktive Akne, offene Wunden, Hautverletzungen
  • Erhabene Keloid artige Narben • Implantate wie Herzschrittmachen etc., Unterspritzungen jünger als  6 Wochen im Behandlungsareal.

Die HIFU-Behandlung erzielt ein permanentes Ergebnis in der Hautstraffung und Hautlifting. Das Aussehen kann somit um 3 bis 5 Jahre verjüngt.

Wie sicher ist die HIFU-Behandlung?

Das erste HIFU-Verfahren wurde im 2009 in den USA für das Lifting der Augenbrauen bewilligt. Seither sind die Kinderkrankheiten von HIFU ausgemerzt und die Anwendungen optimiert worden. Die vielen praktischen Anwendungen zeigen verblüffende Resultate beim Lifting und in der Hautstraffung im Gesicht und am Hals.

Für welche Personen eignet sich die HIFU-Behandlung?

HIFU eignet sich für alle erwachsenen Personen jedes Hauttyps, deren Haut sich soweit „entspannt“ hat, dass sie weniger fest aussieht und sich oft auch so anfühlt. Eine abgesenkte Augenbrauenlinie, schlaffe Augenlidhaut, Hamsterbäckchen oder ein sogenannter „Truthahnhals“ sind zum Beispiel oft die ersten Anzeichen „reifer werdender“ Haut. Oft im Alter ab 50 Jahren ist der HIFU eine echte nicht-invasive Alternative zum operativen Facelift. Bei jüngeren Personen ab 30 Jahren dient die HIFU-Behandlung als natürliche Vorsorge gegen Falten und Erschlaffungen. 

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